Burnout Paradise – Willkommen in Paradise City Teil 2

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Nahtloser Onlinespaß

Im Mehrspielermodus, in den man praktischer Weise ohne erneute Ladezeiten wechseln kann, können diese Zeit- und Showtimerekorde ebenfalls aufgestellt werden. Hinzu kommen allerdings noch Unmengen an unterschiedlichen Herausforderungen, die teilweise sogar nur im Team zu meistern sind. So müssen z.B. eine bestimmte Anzahl an Kilometern im Gegenverkehr zurückgelegt oder an „beinahe Crashs“ verursacht werden. Zusätzlich kann jeder Eventtyp vom Spielführer separat gestartet werden. Sei es ein Rennen, Road Rage oder ein Marked Man Event gegen die menschlichen Kontrahenten.

Knautschzone neu definiert

Bei den schnellen Fahrten durch Paradise City kann auch auf Grund des normalen Verkehrs auf den Straßen nicht immer alles gut gehen. Und so ist es schnell einmal passiert, dass der eigene Wagen durch die nächste Wand einmal ein paar Zentimeter gekürzt wird. Crashes die mit einer bestimmten Wucht geschehen werden in Zeitlupe dargestellt. Dabei ist es besonders schön anzusehen, wie sich die Karosserie des Boliden immer weiter verbiegt und sich stetig weiter in einander schiebt. Trümmerteile wirbeln durch die Luft und Glasscheiben zerbersten auf Grund des auf ihnen lastenden Druckes. Alles wird sauber und geschmeidig in einer wunderschönen Optik dargestellt. Auch das Geschwindigkeitsgefühl kommt sehr gut rüber.

Take me down to the paradise city…

Die Soundkulisse von Burnout Paradise schon sehr gut doch nicht immer richtig überzeugend. Besonders vorbeiflitzende Kontrahenten werden oftmals einfach zu laut und übertönt dargestellt. Ein besonderes Lob gilt aber dem eigenen Motorengeräusch. Da in Burnout fast ausschließlich mit Vollgas gefahren wird und über weite Strecken dieses Tempo auch gehalten werden kann wäre es ziemlich langweilig den Motor in ein und demselben Pegel zu hören. Und obwohl auf diesen Vollgaspassagen kein Schalten notwendig ist, wird zur Abwechslung immer mal wieder hochgeschaltet und der Motor kann erneut bis zum Begrenzer Hochdrehen. Es fällt kaum auf und ist auch nicht gerade realistisch, sorgt aber dennoch dafür, dass kein Gefühl der Eintönigkeit entsteht.

Gameplay

 

The End

Mit Burnout Paradise ist Criterion wieder ein guter Nachfolger gelungen, der auf jeden Fall für sehr viel Langzeitmotivation durch die abwechslungsreichen Aufgaben sowie die Unmengen an Online Herausforderungen in Paradise City sorgt. Dem hinzuzufügen ist nur noch, dass Criterion sich immer weiter um die Burnout Reihe sorgt und immer wieder neue Updates nachschiebt welche das Spiel weiter verbessern und vor allem neue Inhalte hinzufügen.

Burnout Paradise – Willkommen in Paradise City Teil 1

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Der neueste Teil der Burnout Serie entführt uns nach Paradise City, wo uns DJ Atomica vom Radiosender „Crash FM“ auch gleich willkommen heißt, um uns einen kurzen Überblick über die Stadt zu verschaffen und die grundlegende Spielmechanik schnell und präzise erläutert. Der Schrottplatz ist das A und O von Burnout denn warum soll man schon mit hochpolierten Wagen durch die City heizen wenn man sowieso nach der dritten Kurve kaum noch die Automarke anhand der Form des Boliden erkennen kann. Neue Wagen die man freigeschaltet hat, sowie die, welche man durch einen Crash gewonnen hat, werden immer direkt zum Schrottplatz geliefert, wo sie dann auch direkt für den Spieler in leicht verbeulter Form zur Auswahl stehen.

Jedes der vorhandenen Fahrzeuge gehört einer anderen Kategorie an, welche sich jeweils in deren Boosttyp unterscheidet. Die Boostleiste kann durch kleine Stunts, wie dem Fahren im Gegenverkehr oder einem „beinahe Crash“, immer weiter gefüllt werden und dient bei Einsatz der Beschleunigung des Gefährtes. Jeder dieser Boosttypen hat sein eigenes Aufgabengebiet. Fahrzeuge des Typs Stunt können ihren Boost jederzeit einsetzen, auch wenn dieser nur sehr wenig gefüllt ist. Der Rennboost unterscheidet sich dahingehend, dass er dem Spieler erst zur Verfügung steht, wenn die Boostanzeige komplett gefüllt ist. Boostet man dann solange, bis der komplette Boosttank leer gefahren ist gibt es einen Burnout welcher die Anzeige wieder füllt und die Geschwindigkeit des Wagens stetig sehr hoch hält, bis die Anzeige wieder komplett gefüllt ist und die nächste Ladung Nitro verblasen werden kann.

An fast jeder Kreuzung in der Stadt, die durch Ampeln gesichert sind, können kleine Events gestartet werden, welche sich in mehrere Eventtypen unterscheiden lassen. Zum einen gibt es die ganz normalen Rennen, bei denen man den schnellsten Weg durch die Stadt fahren muss, um als erster im Ziel zu sein. Der Weg, den man einschlägt ist dabei frei wählbar. Zum anderen gibt es die so genannten „Road Rage“ Rennen, bei denen es darum geht, eine bestimmte Anzahl von Takedowns zu erzielen. Ein Takedown wird dabei durch das zerstören oder „crashen“ eines gegnerischen Fahrzeugs erzielt. Als sehr hilfreich kann sich dabei eine Wand erweisen in die das Fahrzeug durch gezielte Rempler hineingedrückt werden kann. Ferner gibt es noch die Stuntrennen, bei welchen man durch Drifts, Sprünge und anderen Stunts Punkte sammelt, um eine bestimmte Punktemarke zu überbieten. Gegen mehrere, sehr aggressive und nur auf den Spieler angesetzte Gegner einigermaßen heil im Ziel anzukommen, ist das Ziel beim Eventtyp „Marked Man“.

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Damit man sich in Paradise City auch immer zurecht findet gibt es in der unteren rechten Ecke eine kleine Minimap die den Straßenverlauf deutlich aufzeigt. In Rennveranstaltungen ist es jedoch eher hinderlich, wenn man immer auf die Minimap schauen muss. Für genau diese Fälle haben sich die Entwickler eine besonders gute Idee einfallen lassen. Zu der Minimap gibt es am oberen Bildschirmrand noch einen Kompass. Fährt man normal ohne ein gestartetes Event durch die Stadt werden links und rechts neben dem Kompass die nächsten Seitenstraßen eingeblendet, welche sich immer weiter dem Kompass nähern, desto näher man an diese heranfährt. In einem Rennevent werden aber nur die Straßen angezeigt, in die man möglichst als nächstes fahren sollte. Somit ist trotz der wirklich rasanten Rennen eine gute Orientierung möglich.

Neben den ganzen Veranstaltungen gibt es in Paradise City aber noch jede Menge mehr zu entdecken. In der gesamten Stadt wurden genügend Werbetafeln, die man durch einen Sprung hindurch zerstören soll, Supersprünge, bei denen eine nette Zeitlupe einsetzt, und so genannte „Smashes“, welche Abkürzungen oder abgesperrte Bereiche markieren, verteilt. Vor allem ein paar der Werbetafeln stellen eine echte Herausforderung dar, da diese oftmals nur schwer erreichbar sind. So kommt es des Öfteren vor, dass ein Sprung durch eine Werbetafel mehrmals wiederholt werden muss, bis es endlich geklappt hat. Neben diesen kleinen Herausforderungen stellt uns unsere stetige Begleitung DJ Atomica nach erfolgreichen Events immer wieder neue Boliden vor, die durch die City fahren. Rauscht eines dieser Fahrzeuge an einem vorbei heißt es Schlüpfer festhalten und schnell hinterher boosten, um den begehrten Wagen wie bei einem „Takedown“ abzuschießen, damit das erledigte Wrack an den Schrottplatz geliefert werden kann.

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Wird es in einem Road Rage Rennen, bei dem der eigene Wagen schon sehr leiden muss, einmal eng kann man schnell eine der rar gesäten Werkstätten anfahren, um sein motorisiertes Lieblingsgefährt wieder auf Vordermann zu bringen. Neben den Werkstätten gibt es auch noch Tankstellen, die für einen vollen Boosttank sorgen sowie Lackierereien, welche dem gewählten Boliden einen frischen und ausgebeulten Lack bescheren. Besonders die Positionen der Werkstätten sollten sich schnell eingeprägt werden, da diese im späteren Verlauf des Spiels doch häufiger angefahren werden müssen. So hat man es in den „Marked Man“ Events vorerst nur mit zwei Gegner zu tun, später werden es dann aber schnell mehr und vor allem aggressivere Gegner, denen man nicht mehr so schnell entfliehen kann.

Wem dies alles immer noch nicht genug erscheint der kann sich an den vielen Zeitrekorden, die auf jedem Streckenabschnitt der Stadt aufgestellt werden können versuchen. Doch auf den einzelnen Straßen gibt es nicht nur Zeitrekorde aufzustellen. Showtime heißt das Zauberwort, welches durch einen Druck auf die L1 und R1 Schultertasten gestartet wird. Sofort startet eine Zeitlupe und der eigene Wagen bricht aus um sich im darauf folgenden Moment schon zu überschlagen. Nun gilt es so viele Autos wie möglich mit sich zu reißen, damit der angerichtete Schaden möglichst hoch wird. Busse erhöhen den sehr wichtigen Multiplikator und geben mehr Punkte als normale Autos. Dabei geht ein Showtime Event solange, wie man es schafft seine Boostanzeige einigermaßen gefüllt zu halten. Durch betätigen der X-Taste kann man Boost dazu verwenden, um seinem Wagen nochmal einen ordentlichen Schubser zu geben, damit man noch mehr Wagen zerstören kann. Bleibt man auf der Stelle liegen leert sich die Boostanzeige rapide. Einen solchen Showtime Rekord kann man ebenso wie die Zeitrekorde auf jedem Streckenabschnitt aufstellen.