Albia -> Albias Wesen (Krankheiten)

Krankheiten 

Auch in der virtuellen Welt Albias gibt es Gefahren, denen ein Norn begegnet und durch die er krank werden, oder sogar sterben kann.

 

Der Alterungsprozess

Sterben muß im Prinzip jedes Wesen in Albia, auch wenn es nicht krank wird.
Geregelt wird der Alterungsprozess durch die Chemikalie "Leben" und das Organ "Biologische Uhr". In diesem Organ wird festgelegt, bei welcher Konzentration der Chemikalie "Leben" das Wesen in die nächste Altersstufe eintritt. Die Geschwindigkeit, in der diese Chemikalie agebaut wird, ist im Gen "HalfLife" geregelt, in dem definiert wird, mit welcher Geschwindigkeit sich die einzelnen Chemikalien abbauen. Wichtig ist auch noch, welche Konzentration die Chemikalie "Leben" bei der Geburt hat. Normalerweise ist es genetisch festgelegt, daß diese Chemikalie die höchste Konzentration hat.
Um den Alterungsprozess zu verlangsamen, könnte man seinem Norn "Leben" spritzen. Dies hat zwar nicht zur Folge, daß der Norn jünger wird, er bleibt in der momentanen Altersstufe, es wird aber dann länger dauern, bis er die nächstfolgende Altersstufe erreichen wird.

Durch Mutationen kann es auch bei diesen Vorgängen Veränderungen geben.

Beispiele:

  • Chemikalie "Leben" ist schon bei der Geburt auf niedrigem Level. Dies kann zu Folge haben, daß das Wesen kürzer lebt und auch daß es bei der Geburt schon erwachsen ist
  • Die Chemikalie "Leben" wird nicht abgebaut und bleibt somit auf konstantem Niveau. Dieser Norn würde ewig leben.
  • Wenn RezeptorGene für ein bestimmtes Entwicklungsstadium fehlt, tritt das Wesen nie in diese Altersstufe ein.

Zum Alterungsprozess gehört außerdem, daß die Lebensspanne der Organe langsam abnimmt. Dies ist ebenfalls an den grauen Balken im Forschungsbaukasten zu erkennen. Allerdings geht es bei einem gesunden Norn wesentlich langsamer, als bei einer Schädigung durch eine Krabkheit.

Abnahme der Lebenspanne der Organe bei einem gesunden Norn


 Dieser Norn ist ungefähr 3 Stunden alt.

 

Krankheiten

Krank werden kann ein Wesen in Albia durch drei "Hauptbereiche":
Die Umwelt selber, Infektionen mit Bakterien und Vergiftungen.

Wenn dem Organismus etwas passiert ist, kann man dies vor allem durch die Chemikalie "Verletzung" sehen. Diese Chemikalie selber ist nicht schädlich, man kann sie sogar spritzen, ohne daß das dem Wesen etwas ausmacht. Im Gegenteil, die Chemikalie "Verletzung" stimuliert das Immunsystem zur Produktion von Prostaglandin, was den Organen hilft, sich selber zu heilen.
Die Schädigung selber kann man daran erkennen, daß die Anzeige der Organe im Forschungsbaukasten nicht mehr vollständig grün ist. Dies bedeutet allerdings nicht, daß das Organ schon nicht mehr richtig arbeitet (Bzw die Prozesse darin nicht mehr vollständig ablaufen), sondern daß die  Lebensspanne  des entsprechenden Organs herabgesetzt ist.

Beschädigte Organe


 Bei diesem noch sehr jungen Norn sind schon einige Organe stark beschädigt

 

Verletzung

Bei sehr starker Verletzung eines oder mehrer Organe blinkt die Anzeige rot
und die Lebensspanne des jeweiligen Organs nimmt stark ab

Defektes Organ

Grau unterlegte Organe sind irreversibel geschädigt; die chemischen Vorgänge in diesem Organ finden nicht mehr statt
 (Vor dem jetzt grauen Balken ist ein Kreuz oder Stoppschild)

 

Die Umwelt

Die größte Gefahr in Albias Umwelt ist die Gefahr zu ertrinken. C2 Norns sind, was das "ins Wasser fallen" betrifft, nicht besonders schlau,sie haben keinen Instinkt, der sie vom Wasser fernhält.
Wenn ein Norn ins Wasser fällt, kann der  vollständige Abbau von Glucose unter Gewinung von Energie nicht mehr richtig ablaufen. Glucose wird zwar zu Puryvat abgebaut, aber danach wegen Mangel an Sauerstoff in Lactat. Bei diesem Vorgang wird zwar auch Energie gewonnen, diese Energie reicht aber nicht aus, um genug ATP herzustellen, so daß das Wesen weiterleben kann. In kurzer Zeit wird die Konzentration an ATP vollständig abfallen, die Organe können nicht mehr arbeiten, der Norn fällt ins Koma und stirbt.
Verhindern kann man das durch schnelles "aus dem Wasser retten" des Wesens und durch eine sofortige Injektion von "Defibrillator" und "Metabolismus Transplantation" (zu finden im Forschungsbaukasten)
"Defibrillator" injiziert folgende Chemikalien:
ATP, Energie, Prostaglandin, Kälte
"Metabolismus Transplantation" injiziert folgende Chemikalien:
Energie, Sauerstoff, Luft, Glycogen, Glucose, Aminosäure, Fett

Verletzt werden kann ein Wesen außerdem durch extremes Schlagen von anderen Wesen und durch Stürze.
Hier muß allerdings gesagt werden, daß dadurch die Wesen nicht so sehr geschädigt werden, wie bei C3. Vor allem bei einem Sturz passiert den Norns erstaunlich wenig, außer daß sie einen gehörigen Schrecken bekommen und Schmerz verspüren.
Schmerz und Angst ist allerdings nicht schädlich für den Organismus, diese Chemikalien bauen sich ab, ohne dem Organismus etwas zuzufügen.

Auch durch die Radioaktivität des Vulkans kann ein Wesen krank werden, da aber eine radioaktive Verstrahlung gleichzusetzen ist mit einer Vergiftung mit Schwermetallen, habe ich die radioaktive Verstrahlung bei den Vergiftungen eingeordnet.

 

Infektionen

Auch bakterielle Infektionen können die Wesen in Albia krank machen. Vor allem in einer überfüllten Welt (mehr als 16 Wesen) treten sie häufig auf.
Anders, als bei C3 übertragen allerdings die Ettins und Grendel keine Krankheiten, ihr Organismus wird von ihnen jedoch genauso geschädigt, wie der der Norns.

Bakterielle Infektionen sind im Forschungsbaukasten als Impfstoffe zu erkennen. Diese Bezeichnug ist allerdings etwas irreführend! Warum hier als Übersetzung "Impfstoff" gewählt wurde, ist mir schleierhaft. Im Original heißen diese Chemikalien, die eine bakterielle Infektion anzeigen, "Antigene", was den Vorgang viel besser beschreibt


Es gibt 8 Antigene (Impfstoffe), numeriert von 0 - 7. Wird ein Norn mit einem dieser Antigene (Impfstoffe) infiziert, beginnt die Milz sofort damit, dieses Antigen abzubauen und dabei den entsprechenden Antikörper zu produzieren. Bei der Produktion dieses Antikörpers entsteht allerdings Fiebertoxin, das bedeutet, das Wesen bekommt Fieber. Gleichzeitig steigt die Konzentration der Chemikalie "Verletzung" und die Lebensspanne des jeweiligen Organs beginnt, sich abzubauen

Die unterschiedlichen Antigene schädigen außerdem direkt bestimmte Organe (welche, ist im Genom festgelegt). Bei einer heftigen und wiederholten Infektion mit dem gleichen Antigen kann ein Organ sogar völlig zerstört werden.
So kann z.B. eine heftige Infektion mit Antigen 1 zu Unfruchtbarkeit führen
 

Antigen

betreffendes Organ

0

Herz, Niere, Keimdrüsen

1

Lunge, Leber, Milz, Gebärmutter

2

Pankreas Alpha, Haut

3

Pankreas Beta

4

Magen, Leber, Keimdrüsen

5

Pankreas Alpha, Niere, Muskeln, Gebärmutter

6

Herz, Pankreas Beta, Milz

7

Lunge, Magen, Haut, Muskeln

 

Während der Produktion der Antikörper in der Niere werden die Antigene abgebaut und die Infektion ist besiegt. Je lstärker außerdem eine Infektion ist, desto mehr Antikörper produziert die Milz.

 


 Hier sieht man eine Infektion mit Antigen 2 (Impfstoff 2) und die Immunreaktion dagegen
 

 

Angeblich sollen die Wesen nach einer durchgemachten Infektion eine Immunität gegen dieses Antigen haben. Das kann ich allerdings nicht bestätigen.
Die Art der Immunreaktion läßt dies auch gar nicht zu.
Wenn eine Immunität möglich wäre, müßte ein Antigen durch die Anwesenheit des entsprechenden Antikärpers abgebaut werden. Dies ist aber gar nicht der Fall, sondern die Milz produziert den entsprechenn Antikörper während sie das Antigen abbaut. Deshalb nützt es auch nichts, wenn man dem Wesen während einer Krankheit Antikörper spritzt.

Also: selbst bei Anwesenheit bestimmter Antikörper wird ein Wesen bei einer Infektion mit genau den entsprechenden Antigene krank!!

Folgendes hilft gegen eine bakterielle Infektion:

  • Spritzen von Wasser gegen das Fieber
  • Spritzen von Prostaglandin, das hilft bei der Reparatur der geschädigten Organe.
    In den Blaubeeren, die auf der Hängebrücke wachsen, ist ebenfalls Prostaglandin enthalten. Vorsicht: Nicht mit den Tollkirschen verwechseln!!
  • Spritzen von Vitamin C und E; Vitamin C hilft bei der Regeneration der Organe des Immunsystems (Milz und Knochen) und Vitamin E bei Organen des reproduktiven Systems (Gonaden und Gebärmutter)

Wenn die Knochen und die Milz zerstört sind, bedeutet dies eine Zerstörung des Imunsystems. Der Organismus ist nicht mehr in der Lage, eine Infektion zu bekämpfen!

 

Vergiftungen

Als wäre dies nicht genug, gibt es in Albia auch noch diverse Giftstoffe, die die Wesen krank machen können. Giftstoffe sind in verdorbenen Nahrungsmitteln enthaten, aber auch in harmos aussehenden Beeren und in den grauen Pilzen.
Die folgende Tabelle listet alle Gifte in C2 auf, wo sie enthalten sind und was man dagegen machen kann.

 

Giftstoff

Wirkung

Vorkommen

Gegenmittel

Alkohol

verursacht Leberschäden

Sourgum

Dehydrogenase

Belladonna

verursacht Herzrythmusstörungen und verlangsamt die ATP Produktion

??

ATP spritzen

Fiebertoxin

Fieber

entsteht bei der Immunreaktion

Wasser gegen das Fieber

Geddonase

zerstört Fettgewebe

Insektengift der Stechmücken

Fettgewebe injizieren

Glycotoxin

zerstört Glycogen, d.h. die Energiereserven.

graue Giftpilze

Arnica in den Arnikabeeren

Histamin A

verursacht Niesen

verdorbene Triffidfrüchte, verdorbene Trompetenblumen-
früchte,

--

Histamin B

verursacht Husten

verdorbene Triffidfrüchte,
verdorbene
Pearfrüchte

--

Radioaktivität/
Schwermetalle

zerstört dieKnochen und damit einen Teil des Immunsystems

Vulkan

EDTA
(Ethylendiamintetra-
acetat), enthalten in Cantharis und Gelsemium

Schlaftoxin

oft Nebenwirkung von Infekten
verursacht krankhafte Schläfrigkeit, führt zu Schlafstörungen 

Tollkirsche (Ledum)

schlafen lassen, wird schnell abgebaut, evtl
Abnahme von Müdigkeit und Schläfrigkeit spritzen

Tryptophan

verursacht Halluzinationen,
wirkt auf den Stimulus-Gehirnlappen, so daß das Wesen Dinge sieht, die gar nicht vorhanden sind.

Tollkirsche (Ledum)

wird schnell abgebaut;
am besten den Norn beobachten, damit er sich nicht versehentlich selber verletzt.

Tyrosin

verursacht Halluzinationen,
wirkt auf den Gehirnlappen, der die Empfindungen steuert.
 Die Wesen hören Stimmen oder sehen Klippen, wo keine sind... 

Tollkirsche (Ledum)

wird schnell abgebaut,
am besten den Norn beobachten, damit er sich nicht versehentlich selber verletzt. 

Zyanid

blockiert die Atmungskette. Die Herstellung von ATP aus ADP wird gestoppt (keine Freisetzung von Energie), es kommt zum Herzstillstand; starkes Gift!!

Sourgum

Natriumthiosulfit (in Ashgum und Cantharis enthalten) und Defibrillator spritzen

 


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