Albia -> Albias Wesen (Nornaufzucht)

Nornaufzucht

 Die Geburt und das Neugeborene

Der Brutkasten schließt sich hinter dem Ei, es ertönt ein Surren und Knacken......heraus steigt ein kleines, hungriges Nornbaby.
So ein kleiner Norn ist vergleichbar mit einem zweijährigen Kind. Er ist sehr neugierig, meistens hungrig und neigt dazu, alles auszuprobieren, ohne Gefahren abschätzen zu können.

Um dem Nornbaby einen Namen zu geben, klicke rechts unten auf das "Geb" Zeichen. Darauf kommst du automatisch zum Besitzerbaukasten, wo du den Namen des neuen Babys eingeben und registrieren kannst (Geburt melden). Mit dieser Registrierung lernt der Norn automatisch seinen Namen. Auch wenn er ihn im Laufe seines weiteren Lebens mal vergessen sollte, genügt es, den Namen hier neu zu registrieren.

Das Erste, was das Nornbaby nun machen sollte, ist, etwas zu essen. Der Spiegel der Hauptnährstoffe (Stärke, Fett und Protein) ist bei Neugeborenen gleich null.
Normalerweise tun sie dies auch ganz bereitwillig und ohne Aufforderung. Meine Nornbabys mögen am liebsten die Pilze, die links neben dem Brutkasten wachsen. Manche Nornbabys brauchen etwas länger mit dem Essen, da ist es manches mal notwendig, ihre Aufmerksamkeit auf etwas eßbares zu lenken. Es genügt oft schon, mit einer Tomate beispielsweise vor der Nase des Babys herumzuwedeln. Was auch oft wirkungsvoll ist, sind Futterautomaten, bei denen sich etwas bewegt, und die die Neugierde des Babys wecken.

 

Wie ein Norn lernt

Um zu verstehen, wie ein Norn lernt, machen wir einen kleinen Ausflug in die Psychologie des Lernens.
Ein Norn lernt vor allem durch Konditionierung, aber auch durch Beobachtung:

  • Er wird bei unerwünschten Handlungen von der Hand bestraft und bei erwünschten Handlungen von der Hand belohnt.
  • er hat Hunger, ißt etwas und diese Handlung wird durch die Abnahme des Hungers verstärkt.
  • er wird vom Grendel geschlagen und vermeidet dann (hoffentlich), dem Grendel zu begegnen.
  • er entdeckt einen Automaten und weil er neugierig ist, drückt er ihn. Es kommt Essen heraus, das seinen Hunger stillt. Wenn er das nächste Mal Hunger hat, wird er diesen Automaten wieder drücken. Es kann allerdings auch sein, daß er den Automaten drückt, weil ihm das Geräusch gefällt! *g*
  • er sieht zu, wie ein anderer Norn den Automaten bedient, und wie der andere etwas eßbares bekommt. Er wird dies dann selber ausprobieren.

 

 Besonderheiten beim Lernen der Norns:

Die Norns haben Triebe, die in ihrem Blutkreislauf als Chemikalien vorhanden sind. Diese Triebe sind z.B. Hunger, Schmerz, Langeweile.

Die Wesen lernen nun, durch ihr Verhalten diese Triebe auf einen möglichst niedrigen Level zu reduzieren. Wenn ein Trieb sehr hoch ist, fühlen sie sich unwohl. Nach und nach lernen sie, welches Verhalten  dazu führt, einen ganz bestimmten Trieb zu reduzieren.
Wenn das Wesen nun eine positive Handlung ausführt, wird eine trieb-senkende Chemikalie produziert, zusätzlich noch die Chemikalie "Belohnung". Dadurch wird diese Handlung verstärkt, so daß sie dann in ähnlichen Situationen wieder ausgeführt wird.
Macht ein Wesen andererseits einen Fehler, wird die Chemikalie "Bestrafung" ausgeschüttet. Diese Chemikalie erzeugt ein unangenehmes Körpergefühl und die unerwünschte Handlung wird dann in  Zukunft reduziert.

Es gibt 17 Triebe, die man sich alle im Forschungsbaukasten unter Biochemie/Triebe anzeigen lassen kann.


 

Den Level der wichtigsten Triebe kann man im Gesundheitsbaukasten sehen.


 

Außerdem kann man neben der Gesundheitsanzeige rechts unten

auf einen Blick sehen, welcher Trieb gerade das höchste Level hat.

 

Symbol

Trieb

Symbol

Trieb

Symbol

Trieb

müde

einsam

genußbedürftig

kalt

beengt

ängstlich

heiß

hungrig

verletzt

gelangweilt

wütend

in schmerzen

verliebt

schläfrig

gestreßt

am ersticken

durstig

 

 

 

Angeblich lernen die Wesen normalerweise selber, ihre Triebe zu kontrollieren und angemessen darauf zu reagieren. Dies kann ich jedoch nur eingeschränkt bestätigen. Manche Norns können ganz gut auf sich selber aufpassen, andere dagegen haben große Probleme vor allem beim Schlafen und Essen. Und gerade ein übermüdeter Norn ist zu nichts anderem fähig, als müde durch Albia zu taumeln.

Um es den Norns einfacher zu machen, etwas zu lernen, wurden ihnen einige nützliche Instinkte mitgegeben, wie: "wenn du etwas siehst, was Nahrung sein könnte, iß es. Wenn es eßbar war, produziere Belohnung"
Instinkte zwingen ein Wesen nicht, eine bestimmte Handlung auszuführen, sie ermutigen es nur zu dieser Handlung.

Natürlich lernen die Norns auch dadurch, daß sie von dir (also der Hand) gekitzelt (belohnt) werden, wenn sie eine erwünschte Handlung ausführen, bzw daß sie einen Klaps (Bestrafung) bekommen, wenn sie eine unerwünschte Handlung ausführen. Dies muß jedoch mit Bedacht ausgeführt werden. Wird ein Norn zu oft von der Hand belohnt, denkt er, daß alles, was er macht, gut ist, umgekehrt denkt er, all seine Handlungen sind falsch, wenn er zu oft bestraft wird.

Achtung: Es ist ganz wichtig, einen Norn nach der Nahrungsaufnahme nicht zu belohnen, damit dieses Verhalten nicht von der Belohnung  durch die Hand abhängig wird. Die Belohnung nach der Nahrungsaufnahme ist die Reduzierung des Triebes "Hunger"!

 

Die erste Erziehung

Bevor ein Nornbaby etwas anderes lernen kann, ist es wichtig, es an die Hand zu gewöhnen. Dazu öffnet man das Fenster "Sicht des Wesens", damit man erkennen kann, wohin der Norn gerade sieht. Wenn man nun etwas auffällig mit der Hand vor dem Norn herumwedelt, wird er sie bald ansehen. Sobald sein Blick auf die Hand gerichtet ist, sagt man ihm den Namen der Hand (das kann ein beliebiges Wort sein, z.B. Mama, Mum, Daddy, Hand....)

Der Norn wird versuchen, dieses Wort zu wiederholen, darauf solltest du ihn streicheln und es einfach wiederholen. Nach ein paar Versuchen hat er es gelernt.

 

Dieser Norn hat also gelernt, die Ansicht der Hand mit dem Wort Hand zu verknüpfen.

Auffällig ist, daß es nicht möglich ist (zumindest war das bei allen Nornbabys so, bei denen ich es ausprobiert habe), einem Norn andere Wörter beizubringen, bevor er nicht eine Bezeichnung für die Hand gelernt hat.

Theoretisch kann man diese Verknüpfung von Wort und Objekt mit allen anderen Dingen in Albia weiterführen: Man lenkt die Aufmerksamkeit des Norns auf ein Objekt, wartet, bis der Norn dies ansieht und sagt ihm immer wieder den Namen dieses Gegenstands/Lebewesen, bis er es gelernt hat. Dies ist allerdings sehr mühsam. Wie man den Norns leichter das Sprechen beibringt, folgt auf der nächsten Seite.

Die wichtigsten Wörter (komm, schau, iß, Frucht, Nahrung) kannst du deinem Nornbaby auch mit Hilfe des Laptops beibringen,das links neben dem Brutkasten steht.

Nun kann man dem Norn auch noch beibringen, der Hand zu folgen: Sobald der Norn die Hand ansieht, streichelt man ihn etwas und bewegt dann die Hand ein kleines bißchen von ihm weg. Sobald der Norn der Hand folgt, muß man ihn streicheln. Dann kann man die Hand wieder ein kleines Stück von ihm wegbewegen, usw...  
Der kleine Norn lernt auf diese Weise sehr schnell, daß die Hand etwas positives ist, und wird ihr (meistens) folgen.

 


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